Marokko Teil 8
Von dem schönen Essauira fahren wir die zwei Stunden mit einer Übernachtung dazwischen, nach Marrackesch. Marrackesch ist hektisch, laut, und ein Riesen - Gewusel.
Wir parkieren recht zentral neben der Koutoubia-Moschee nur fünf Minuten weg vom bekannten Markt (Nachtmarkt).
Die Koutoubia-Moschee ist die größte Moschee von Marrakesch. Sie stammt aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts und ist damit eine der ältesten Moscheen Marokkos.
Markt so weit das Auge reicht. Und ein, zweimal verlaufen ist fast normal.
Viel schönes und Interessantes .
Und am Abend der Platz Jemaa el-Fna . Das kennt man ja von vielen Berichten über Marrakesch, und es ist wirklich speziell.
Etwas essen gehört natürlich dazu. Aber es geht in Marokko günstiger als auf dem Jemaa el-Fna Platz.
Die traditionellen Wasserträger (Guerrab) in Marrakesch sind eine historische Attraktion auf dem Platz Jemaa el-Fna. Gekleidet in bunte Kostüme mit großen Hüten, boten sie früher Wasser an, dienen heute aber überwiegend als Fotomotive für Touristen, natürlich gegen entsprechende Finanzielle Leistung. Sie symbolisieren ein Stück marokkanischer Kultur und Geschichte.
Ich glaube wir waren zwei Tage in Marrakesch, ruft mich unsere Tochter Jenny aus der Schweiz an, und sagt wenn wir noch etwas bleiben, würde sie uns besuchen kommen. Also verabreden wir uns und sagen Toi nichts davon.
Vier Tage später ist die Überraschung riesig. Toi ist total überrascht und hat natürlich grosse Freude. Aber auch ich bin perplex, denn Jenny, hat noch meine Schwester Brigitte im Schlepptau.
Wir verbringen ein paar lustige Tage zusammen, in und um Marrakesch.
Danke für euren Besuch, das war richtig schön.
Wir waren nun zehn Tage in Marrakesch, das reicht nun auch für uns. Wir fahren runter an das Meer nach Safi. Safi wurde Mitte Dezember von einer Sturzflut getroffen, dabei starben hier 37 Menschen. Es gibt immer noch viele Stellen wo man die extreme Kraft des Wassers sehen kann. Wir denken, solange wir nicht Katastrophen Tourismus betreiben, dürfen wir auch Safi besuchen.
Auf dem Weg nach Safi
Die Strasse ist noch nicht einmal fertig saniert.
Der Hafen, wo auch noch Holzschiffe hergestellt werden.
Besonders attraktiv ist das Töpferviertel. Die Handwerker eilen dorthin, widmen sich ihrer Töpferscheibe und fertigen aus Terrakotta und Ton Wunderwerke an, die sie dann in den Schaufenstern und Ständen ihrer Geschäfte ausstellen. Safi ist eine der marokkanischen Hauptstädte der Keramik, und in ihren Straßen werden schöne Schmuckstücke entworfen, die zu charmanten Souvenirs werden.
Am nächsten Tag, liegt Toi krank im Bett. Nachdem ich ihr Tee gekocht habe, mache ich mich auf den Weg in die Stadt. Hier kann ich eh nicht viel helfen.
Wir fahren entlang der tollen Küste Richtung Oulad Aissa.
Oulad Aissa
Mal wieder Wetter bedingt, stehen wir in El Jadid nahe dem Meer auf einem sicheren Platz. Mit wieder besserem Wetter fahren wir in den absoluten Moloch Casablanca. Ich dachte mit Napoli und Marrakesch, hätte ich Verkehrstechnisch schon was erlebt, falsch gedacht.
Eigentlich ist die grosse Moschee das einzige was wir uns in Casablanca ansehen wollen, da diese auch von innen besichtigt werden kann. Wir parkieren drei Minuten weg von der Moschee. Und schwupp, nun liegt Bruno mit Grippe im Bett. Zwei Tage out, und der Platz ist nicht geeignet um zu Ruhe zu kommen. Nach zwei Tagen geht es besser. Also Tickets buchen für die Moschee. Auf dem weg dahin stellt der Schreiberling fest das es von dieser Sorte Tabletten wohl ein, zwei zu viele waren. Das macht sich nun brutal Magentechnisch bemerkbar. Ein Besuch im Innern der Moschee ist nicht machbar.
Die Moschee sehen wir uns das nächste Mal von innen an. Wir fahren nach Mohamedia auf einen Mini Stellplatz und warten auf die komplette Körperliche Besserung von uns beiden.
Es passt wieder, wir bewegen uns nach Rabat. Rabat ist die Hauptstadt von Marokko, und mit grossem Abstand das sauberste was wir in Marokko gesehen haben.
neuer Tag, neues Glück. Der 44 Meter hohe Hassan Turm. Das grosse Theater von Rabat. Der neue Mohammed VI Turm. Das Mausoleum von König Mohammed V.
Auch hier wird es Abend.
Von Rabat fahren wir auf der Autobahn direkt nach Tanger Med. Hier oben ist alles überschwemmt. Wenn es hier etwas nicht braucht im Moment, dann sind wir das.
Wir kommen um 13:00 Uhr im Hafen von Tanger Med an. Da der Hafen wegen dem schlechten Wetter geschlossen stehen wir auf der Strasse und warten das irgendwann weiter geht.
Gut bin ich nicht schlafen gegangen. Gegen Mitternacht, merke ich das sich ganz vorne in der Kolone etwas geht. Also Achtung fertig los, Motor starten und los, alle hinter und vor uns mal stehen und schlafen lassen.
Bis zur Anmeldung sind wir gelangt, dort werden wir auf Morgen um acht Uhr vertröstet.
Um sieben wird schon wieder angestanden am Schalter. Und Hey, nach diversen Kontrollen, Fahrzeug Scannen und halt wieder warten, sind wir am Nachmittag um 16:00 Uhr auf der Fähre. Und wahrscheinlich auch diejenigen die geschlafen haben im Stau.
Tschüss Marokko
Hallo Spanien
So eine Fähre sollte natürlich schnellstens leer gemacht werden. Schade wenn dann der Eggimann keinen Wank mehr macht. Dann kommt schon die Aufsicht und drei Jungs gerannt, und wollen uns anschieben. Ich sage sie sollten schnell warten, ich hole unseren Booster. Gesagt getan, und brumm läuft der Eggimann wieder.
Marokko, es war wunderschön und interessant, wir kommen wieder „Inshallah“