Spanien Richtung Portugal
Europa hat uns wieder, wir fahren von Algeciras nach La Línea de la Concepción. Dort im Hafen ist es beim wieder sehr schlechten Wetter sicher zum stehen.
Unsere Batterie: Auf der Fähre mit dem Booster gestartet. Hier geht die Autostrasse zweispurig Bergab. Also während der Fahrt Motor abstellen und probieren mit dem Zündschlüssel zu starten. Schon oft gemach. Geht das mit dem Schlüssel nicht, mit dem Motor wieder starten. Aber nicht dieses Mal. Der Motor macht keinen Wank. Darum bei der einzigen machbaren Stelle ausstellen. Warnblinker funktioniert auch nicht mehr. Warndreieck bereits defekt. Also warten bis der Booster wieder geladen ist, das dauert, und es wird dunkel. Also noch einen Versuch mit dem Pannendienst unserer Versicherung. Sehr langfädig, aber es wird jemand zu uns geschickt. Mittlerweile schon recht dunkel. Aber jetzt ist auch der Booster wieder voll. Also anhängen, starten, und tschüss. Am nächsten Tag vom Hafen aus eine neue Batterie besorgen, und alles ist wieder gut.
Hafen in La Línea de la Concepción
Der Felsen von Gibraltar.
Auch bei weniger gutem Wetter kann man sich Gibraltar anschauen. So genau nehmen wir es aber dieses Mal nicht, wir waren hier schon zweimal.
Wenn schon in England an einem Sonntag dann auch richtig mit einem Sunday Roast. Der Sunday roast ist eine traditionelle britische Hauptmahlzeit, die an Sonntagen serviert wird. Er besteht in der Regel aus gebratenem oder geschmortem Fleisch mit Beilagen. Auf dem Bild ist das Fleisch in der Sosse. Das grosse runde ist der Yorkshire Pudding. Ein Backwerk, das in der englischen Küche als Beilage zu Steaks, Roastbeef und anderen gebratenen Fleischgerichten gereicht wird. Und natürlich darf die kalte Minzsosse.
Mit besserem Wetter, fahren wir weiter und landen in Conil de la Frontera. Conil de la Frontera ist eine Stadt in der südspanischen Region Andalusien. Sie gehört zur Provinz Cádiz in der Comarca La Janda und liegt zwischen Cádiz und Gibraltar am Atlantik an der Costa de la Luz.
Und schon wieder ein Sonntags Menü. Dieses Mal Spanisch.
Eigentlich wollten wir von Conil nach Cadiz. Das heisst, wir waren in Cadiz, konnten aber wegen dem riesigen Carneval nirgends parkieren. Also fahren wir weiter nach Chipiona. Auch schön und viel ruhiger.
Museo del Moscatel, tönt doch spannend. Ist aber eigentlich nur eine Apero Pinte der Spanier. Und Moscatel mitten am Tag ist gefährlich. Autofahren sollte man dann nicht mehr. Der Begriff Moscatel/Muskatwein ist ein Oberbegriff für eine bestimmte Gruppe von Weinen, die ein Bouquet nach Muskat haben. Die meisten von ihnen gehören zur Gruppe der Bukettweine, die ein eigenes Aroma haben, das unabhängig von der Herkunft immer gleich ist. Alkoholgehalt zwischen 15 und 22 % vol……☠️
Die Aussicht aus dem Wohnmobil
Von Chipiona fahren wir weiter nach Sevilla. Dort parkieren wir recht nahe dem Zentrum auf einem Stellplatz. Neben dem Platz werden Schiffe entladen.
Am Nachmittag marschieren wir über die Brücke und besuchen die Plaza de Espana. Die Plaza de España ist einer der bekanntesten Plätze in Sevilla, Spanien. Als Sevilla 1929 die Exposición Iberoamericana veranstaltete, wurden viele Gebäude für die Ausstellung im Parque de la Maria Luisa errichtet, unter diesen die Plaza de España von Aníbal González Álvarez-Ossorio.
Und etwas die nähere Umgebung.
Der nächste Tag startet bei Setas de Sevilla. Der Metropol Parasol ist eine Hybridkonstruktion aus Holz, Beton und Stahl in der Altstadt der spanischen Stadt Sevilla. Er wurde von 2004 bis April 2011 auf der Plaza de la Encarnación errichtet, an der Stelle einer früheren Markthalle aus dem Jahr 1842. Das Bauwerk mit organischen Strukturen wurde durch den deutschen Architekten Jürgen Mayer H. entworfen. Das neue Wahrzeichen von Sevilla hat eine Länge von 150 Metern, eine Breite von 70 Metern und eine Höhe von 26 Metern und gilt als größtes Holzbauwerk der Welt. In Sevilla wird die Konstruktion auch als Las Setas (übersetzt: Die Pilze) bezeichnet. Sein Aussehen, der Standort, die Bauverzögerungen und Kostenüberschreitungen beim Bau führten zu öffentlichen Kontroversen.(Wikipedia)
Die Casa de Pilatos ist ein Stadtpalais in Sevilla, das in mehreren Bauphasen zwischen dem späten 15. und dem frühen 17. Jahrhundert errichtet wurde. Sie gilt als Prototyp des andalusischen Adelspalastes und verbindet den Mudéjar-Stil mit Formen der italienischen Renaissance.
Und noch etwas dies und das aus Sevilla.
Auf dem Weg nach Huelva
Die Aussicht vom Wohnmobil bei Tag und Nacht
Aus dem Englischen übersetzt-Der Rio Tinto Pier war ein kommerzieller Pier, der früher für den Handel mit Material aus den Minen der Rio Tinto Company in der Provinz Huelva, Spanien, genutzt wurde. Es liegt am Fluss Odiel in der Stadt Huelva. Schätzungsweise 150 Millionen Tonnen Erz wurden im Laufe seiner Lebensdauer vom Pier verschifft. (Wikipedia)
Wir fahren von Huelva über den Kanal nach Paraje de la Rábida. Der Paraje de la Rábida ist ein historisch bedeutsamer Ort bei Palos de la Frontera (Huelva, Andalusien), der eng mit Christoph Kolumbus verbunden ist. Kernstück ist das Monasterio de Santa María de la Rábida, ein gotisches Franziskanerkloster aus dem 14./15. Jahrhundert, in dem Kolumbus seine Amerikareise plante und Unterstützung fand. Hier lebte Kolumbus vor seiner ersten Reise in die Neue Welt, und Martín Alonso Pinzón, sein Mitstreiter, ist hier begraben
Die berühmte Flottille von Christoph Kolumbus, mit der er 1492 Amerika entdeckte, bestand aus drei Schiffen: der Santa María (Flaggschiff, eine Karacke), der Pinta und der Niña (beides Karavellen). Sie starteten am 3. August 1492 vom Hafen Palos de la Frontera, in unmittelbarer Nähe zum Franziskanerkloster La Rábida. Hier stehen die Nachbauten dieser drei Schiffe.
Und eben das das Monasterio de Santa María de la Rábida in dem Kolumbus plante und wohnte.
See you in Portugal