Marokko Teil 3

Wir verlassen das quirlige Meknes, und fahren durch das Atlas Gebirge nach Azrou.

An der Strasse sehen wir diesen Kamelmarkt. Es sind zwar Dromedare, aber der Marokkaner nennt sie auch Kamel.

Im Atlas sehen wir immer wieder von weitem, Haufen die wie Steine aussehen und mit Plastik abgedeckt sind. Ist klar dass uns das keine Ruhe lässt, und wir uns das von nahem ansehen wollen.

Und siehe da, es sind nicht Steine, sondern Zwiebeln die zur Lagerung aufgeschichtet sind.

Unterwegs mit dem Marokko Ferrari

Das schöne Tigrigratal.

Wir treffen auf Azrou und den von uns angesteuerten Platz. Euro Camping Emirates Tourist Centre Azrou Ifrane.

Wir stehen auf dem für Wohnmobile vorgesehenen Platz, innerhalb einer riesigen Anlage. Schon nur die Pflasterung der Wege und die Mauer rund um das Anwesen verschlingen eine Riesen Summe. Der ganze Komplex welcher auch Hotelgäste aufnehmen sollte, wurde vor fünfzehn Jahren von einem Scheich gebaut. Nach Angaben der Wachmänner waren aber nie Hotelgäste drinnen. Die Dächer seien bei Regen oder Schnee, den es hier gibt nicht dicht. Möglich das ab und zu eine Party in den Räumen abgehalten wird. Ein freundlicher Wächter hat mir Teile der Anlage gezeigt. Im Nachhinein hat er eine mir nicht mehr passende Jacke erhalten.

Unser lieber Eggimann zeigt eine Störung an. Also müssen wir in eine Werkstatt bevor wir wieder in weniger bewohnte Gegenden kommen. Eher nicht CH Standard, aber repariert wird man hier auch, und das sofort ohne Anmeldung.

Die Fahrt kann nun weitergehen durch den Mittleren Atlas. Durch die Zedernwälder und zu den Berberaffen. In Azrou ist es kalt, und weiter oben liegt Schnee.

Die bekanntesten Zedernwälder Marokkos befinden sich im Mittleren Atlasgebirge, insbesondere im Ifrane-Nationalpark südlich von Azrou. Diese Wälder, die zu den größten der Welt zählen, sind die Heimat vieler Berberaffen und bieten eine atemberaubende Landschaft mit Wanderwegen. In der Region kann man majestätische Atlas-Zedern bewundern, von denen einige bis zu 700 Jahre alt sind.(Wikipedia)

Bei Azrou, im Zedernwald des Mittleren Atlasgebirges in Marokko, kann man freilebende Berberaffen beobachten, die sich an Touristen gewöhnt haben und oft Futter (Erdnüsse, Walnüsse) suchen, das man kaufen kann; sie sind die einzigen Primaten Nordafrikas und eine Hauptattraktion der Region. Sie sind zutraulich, aber man sollte vorsichtig sein und sie am besten nur mit Wasser oder Futter (wie Erdnüssen, die dort verkauft werden) füttern, wobei sie sanft aus der Hand nehmen können (Wikipedia). Wir füttern aber aus Prinzip keine wilden Affen.

Unsere Fahrt von hier nach Midelt wird optisch recht interessant, denn an Schnee haben wir vorgängig nicht wirklich gedacht. Hat es im Atlas zu viel Schnee auf einem Strassenabschnitt, ist das ganz einfach. Es wird die Barriere runtergelassen, der entsprechende Abschnitt ist gesperrt, und du stehst halt dann irgendwo.

Es wird aber auch schon weder besser.

Kurz vor Midelt geht es Bergab, genau da, spaziert ein Hund von rechts auf die Strasse. Der Schreiberling macht einen zünftigen Bogen auf die linke Strassenseite, weicht dem Hund aus, sieht die sechziger Tafel nicht, und wird von einer der tausenden Radarpistolen getroffen. Siebenundsechzig im sechziger. Verhandeln hat nichts gebracht. Das Vergehen durfte ich auf der Pistole ablesen gehen. 150.- Dirham, etwa 15 .- Franken kostet uns der Hund.

Nach nur einer Nacht auf dem Gemeinde Campingplatz, mit Strom und Dusche für 3.50 Franken, und der Entschuldigung das es letzte Woche noch 1.- Franken günstiger war, geht es Richtung Errachidia, in ganz tolle Schluchten. Zuerst aber durch andere spannende Gegenden.

Und überall hier, will dir irgendjemand Fossilien oder andere zum Teil schöne Steine verkaufen.

Wir sind in der Ziz Schlucht.

Der 220 km lange Oued Ziz entspringt im östlichen Hohen Atlas in Marokko und fließt südöstlich in die Sahara. Der Ziz durchfließt malerische Schluchten (Gorges du Ziz), deren Talsohle von Dattelpalmenoasen gesäumt ist, und bewässert die weitgehend ebene Oasenlandschaft des Tafilalet. Der Ziz vereinigt sich schließlich mit dem Oued Rheris und dem Oued Maider kurz vor der Grenze zu Algerien und bildet dabei den abflusslosen Oued Daoura. Dies geschieht allerdings nur in Ausnahmefällen bei Hochwasser. Für gewöhnlich versiegt sein Wasser südöstlich von Rissani oder auch schon vorher im Wüstensand und reicht somit nur äußerst selten über sein Mündungsgewässer bis ins angrenzende Algerien(Wikip).

Sehr schöner Ort der Jura Park. Unterhalb hat es Olivenbäume, wo auch mal Männer arbeiten. Toi hat auch einen Arbeitsvertrag erhalten.

Die Reise geht am nächsten Morgen weiter durch Täler und Oasen nach Madkhal Meski, zum Stellplatz von Vater Ibrahim und Sohn Zaid.

Wir erreichen Madkhal Meski, und sitzen ratz fatz, mit Vater Ibrahim auf der Terrasse beim Tee.

Nach dem Tee, geht es mit dem fürsorglichen Ibrahim durch die Oase in die Alte Stadt (Ksar).

Ksar Meski ist eine beeindruckende Ruine einer alten, von Mauern umgebenen Berber-Siedlung (Ksar) in einem Palmenhain in der Nähe der neuen Stadt Meski und der Stadt Errachidia in Marokko, bekannt für seine gut sichtbaren Überreste einer alten Moschee, über 300 Häuser und einen tiefen Brunnen, die einen starken Kontrast zur modernen Siedlung bilden, die die Bewohner in den 1960er Jahren bezogen haben. 

Die Ksar

Die Gärten im Flussbett.

Danach das verdiente Nachtessen und Musik von Zaid. Zaid der Schlaumeier fragte uns ob wir um sieben oder acht essen möchten Er fragte nicht ob wir überhaupt wollen. Macht nichts, es war lecker und gehört zum Programm von Zaid. Dazu kommen wir aber erst im nächsten Blog.

Zurück
Zurück

Marokko Teil 4

Weiter
Weiter

Marokko Teil 2