Litauen

Von Elk in Polen fahren wir noch einige Kilometer durch die schönen Wälder bis wir die Grenze zu Litauen erreichen. Wir werden durch den Osten hoch fahren und auf dem Rückweg durch den Westen hinunter.

Als erstes in Litauen sehen wir eine Gruppe mit Pferdewagen.

Mittagshalt in einem Wald am See.

Auf dem Weg zum ersten Übernachtungsplatz in Litauen.

Den ersten Abend in Litauen verbringen wir in Simnas, auf einem Stellpatz der nicht mehr in Betrieb ist, das Abstellen von Wohnmobilen aber nicht verboten, an einem See.

Auf der Fahrt nach Druskininkai, sehen wir an der Strasse die Snow Arena. Die Halle wurde im August 2011 eröffnet. Die Kosten waren etwa 31 Mio. Euro. Die Arena hat drei Skiflächen, die größte ist 460 m lang und 50 m breit. In den Wintermonaten steht auch eine Außenbahn zur Verfügung. Die Halle enthält neben den Pisten auch Übungselemente für Skiing, Freestyle skiing und Snowboardspringen

Wir fahren zum GrutoPark wo auch übernachten.

Der Grutas-Park (Grūto parkas) ist ein Skulpturenpark in der Nähe des Kurorts Druskininkai. Er wurde vom litauischen Unternehmer und „Pilzekönig“ Viliumas Malinauskas errichtet und am 1. April 2001 eröffnet. Der Park ist ein Freilichtmuseum, 87 Skulpturen aus der Zeit der sowjetischen Besatzung Litauens, die von ihren ursprünglichen Standorten in den Stadtzentren entfernt wurden, fanden hier einen neuen dauerhaften Standort.

Etwas freundlicher ist der Skulpturen & Freizeitpark Česnulis. Der Park Antanas Česnulis zeigt Skulpturen des berühmten Holzschnitzers Dzūkija. Eines der wichtigsten Objekte ist eine Windmühle, die er selbst gebaut hat und die die Traditionen der litauischen Volkskunst widerspiegelt. Erstaunlich was Antanas Česnulis in über vierzig Jahren erschaffen hat.

Durch schöne Landschaften fahren wir Richtung Merkines.

In Merkines stehen wir direkt am am Zusammenfluss von Memel und Merkys.

Und erkunden die Umgebung

Der Aussichtsturm von Merkinė ist mit 26 Metern Höhe einer der höchsten in Litauen. Von dort hat man eine sehr gute Aussicht auf das Landschaftsschutzgebiet . Der Turm wurde im Rahmen des Projekts „Zarządzanie obszarami chronionymi“ (Management geschützter Gebiete) errichtet. Er wurde gemeinsam aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem litauischen Staatshaushalt finanziert. Erstaunlich ist, wie protzig immer gebaut wird wenn die EU Gelder dabei sind.

Unterwegs nach Vilnius.

Und plötzlich mitten in den Wäldern fangen unsere Handys an zu läuten wie wild. Wir erhalten ein SMS von den Litauischen Streitkräften. Anscheinend hat sich eine Ukrainische Drohne verflogen.

Entsprechend eine Meldung dazu. Auf der Strasse merkt man allerdings überhaupt keine Reaktion der Litauer.

Vilnius.

Vilnius, Bevölkerung 607.667 (1. Jan. 2025)die Hauptstadt von Litauen, ist für seine Barockarchitektur bekannt, die sich besonders in der mittelalterlichen Altstadt zeigt. Die Gebäude an diesen zum Teil mit Kopfsteinpflaster belegten Straßen spiegeln jedoch unterschiedliche Stile und Zeiten wider. Schön wäre es wenn das Wetter auch schön wäre.

Baltic Ferrari

Eine Fischräucherei neben der Strasse. Sehr leckerer Fisch.

Es geht weiter Richtung Ginuciai.

Die Wassermühle von Ginučiai ist die einzige von 6 Mühlen im Park (Minčia, Ginučiai, Pakretuonė, Pakasas, Gaveikėnai and Brukninė), die bis heute ihre originale Ausstattung besitzt und bis 1968 in Betrieb war. Sie diente nicht nur der Herstellung von Mehl, sondern versorgte das Dorf auch mit Strom. 1978 wurde sie durch die Nationalparkverwaltung restauriert und erhielt außerdem ein neues Dach. Man erzählt sich, dass sogar heute noch der Teufel der Mühle gelegentlich vorbeischaut.

Von der Mühle geht es paar hundert Meter zum Campingplatz. Natur pur, am See mit Feuerstellen und Plumpsklo, Im Sommer Sauna und Hotpot. Wunderschön. Und ganz alleine.

Nach zwei Tagen geht es weiter. In einigen Wochen wird es in dieser Gegend anscheinend nicht mehr so ruhig sein.

Zehn Mal mit der Giesskanne die 150 Meter hoch in den Wald und zurück, dann ist unser Wassertank auch wieder voll.

Die St.-Josef-Kirche in Palūšė ist die älteste erhaltene Holzkirche des Landes. Sie wurde zwischen 1747 und 1757 erbaut und ist ein Wahrzeichen der traditionellen litauischen Volksarchitektur. Der Überlieferung nach wurde die gesamte Kirche nur mit einer Axt und ohne Eisennägel oder Sägen errichtet. Holzdübel halten die massiven Kiefernstämme zusammen. Neben der Kirche steht ein achteckiger Glockenturm. Seine Form erinnert an einen alten heidnischen Altar. Es ist der einzige Turm dieser Art in ganz Litauen.

Nahe an der Russischen Grenze

Weiter nach Zarasai

In Zarasai

Den Audi 100, hatten meine Eltern vor sehr vielen Jahren auch.

Der Audi 100 bezeichnet eine Baureihe der oberen Mittelklasse von Audi, intern auch „C-Reihe“ genannt. Der Audi 100 erschien im März 1968 und wurde bis Juli 1994 in vier Generationen hergestellt.

Ein Hausboot hat einen neuen Besitzer.

Und von Zarasai geht es morgen auch schon rüber nach Lettland.

Weiter
Weiter

Auf dem Weg in das Baltikum Teil 2