Auf dem Weg in das Baltikum Teil 2
Von der Tschechei fahren wir auch recht direkt durch das auch sehr schöne Polen. Sehr sauber und tolle Landschaften. Wir hoffen Polen später mal richtig bereisen zu können.
Wir fahren über die Grenze nach Polen.
Dieses Restaurant macht doch schon mal einen guten Eindruck.
Auf unterschiedlichen Strassen fahren wir Richtung Breslau / Wroclaw.
Breslau / Wroclaw. In seiner wechselvollen Geschichte hatte Breslau seit dem 13. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges eine mehrheitlich deutschsprachige Bevölkerung. Nach dem Tod des letzten Piastenherzogs Heinrich VI. 1335 hatte Breslau Böhmen, und damit dem Heiligen Römischen Reich, angehört, zeitweise auch Ungarn. Ab 1526 gehörte Breslau zur Habsburgermonarchie, später zu Preußen und zum Deutschen Reich. Im Jahr 1945 wurde Breslau gemäß dem Potsdamer Abkommen unter polnische Verwaltung gestellt. Diese vertrieb bis 1948 die gesamte deutsche Bevölkerung Breslaus und besiedelte die Stadt mit Polen, die meist aus Zentralpolen oder aus den an die Sowjetunion gefallenen Landesteilen kamen.
Unser Platz in Breslau ist direkt hinter dem Polnischen Theater, fünf Minuten vom Zentrum.
50 Meter neben unserem Platz, getrennt von grossen Sträuchern und Bäumen, findet das Das Asian Street Food Festival statt. Kein Lärm, keine Geschmäcker, aber ideal um ganz schnell leckeres Essen zu bekommen.
Wieder unterwegs, wollten wir am Sonntag im Lidl etwas einkaufen. Autos kommen wie wild, Menschen stressen Richtung Lidl. Also hinterher. Aber der Laden ist am Sonntag geschlossen, dafür ist hinter dem Geschäft ein grosser Sonntagsmarkt, mit allerlei Sachen die wir nicht benötigen.
Auf dem Weg nach Jeziorsko
In Jeziorsko stellen wir uns für drei Tage auf den Campingplatz am Stausee . Auf dem Platz, auf dem See und nebendran ist am Sonntag recht viel los. Aber ab Sonntagabend absolute Ruhe und wir die einzigen auf dem Platz.
Wir erreichen Plock, und stellen uns direkt an die Weichsel. Płock ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Masowien etwa 100 km nordwestlich von Warschau an der Weichsel. Die Stadt war seit alters her eng mit Masowien verbunden, war dessen Hauptstadt und Bischofssitz und ist bis heute eine der wichtigsten Städte der Woiwodschaft.
Immer wieder an der Strasse, geschmückte Kreuze.
Der Wasserturm in Ciechanów ist ein unbenutzter Ausgleichsbehälter des städtischen Wassernetzwerkes in Ciechanów in Polen mit etwa 45 000 Einwohnern. Der Wasserturm wurde auf einer der höchstgelegenen Stellen des Ortes 1972 errichtet. Der Ausgleichsbehälter wurde in Form eines Torus aus Stahlblech entworfen. Er steht auf einem Tragwerk in Form eines Rotationshyperboloids, einer Hyperboloid Konstruktion. Der Inhalt des Behälters beträgt 1560 m3, die Höhe des Tragwerks 22 m, der Durchmesser unten 11,25 m, oben 17,70 m, an der engsten Stelle etwa 7,00 m. Die Pumpen und Ventile wurden in einer unterirdischen Kammer untergebracht, die die Fundamentplatte bildet. Der Turm war etwa zehn Jahre im Betrieb, seit den 1980er Jahren steht er verlassen. Die Ideen, den Wasserturm zu einer Aussichtsplattform oder zu einem Turmrestaurant umfunktionieren, konnten wegen der Einsturzgefahr der verrosteten Struktur nicht verwirklicht werden.
Wir übernachten in Karwacz an einem Teich wo heftig gefischt wird.
Hier gibt sich der Drosselrohrsänger grosse Mühe das ihn auch wirklich alle hören.
Wir fahren in Polen durch viele grosse und schöne Wälder.
welch Zufall…
noch einmal etwas Frühling.
Zwei Tage in Elk. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eroberte im Januar 1945 die Rote Armee in der Ostpreußischen Operation die Region. Anfang April unterstellte die Sowjetunion das im Januar 1945 durch die Flucht der Einwohner weitgehend entvölkerte Lyck der Verwaltung der Volksrepublik Polen. Lyck erhielt den polnischen Ortsnamen Ełk. In der Folgezeit wurde die Stadt durch Polen, die hauptsächlich aus angrenzenden Gebieten kamen, besiedelt.
Und für unseren 46. Hochzeitstag finden wir auch ein hübsches Beizli mit leckerem Essen.
Von Elk fahren wir in Kürze über die Grenze nach Litauen.