Lettland

Kurz nach Zarasai in Litauen, treffen wir auf die Lettische Grenze. Und nach einer viertel Stunde erreichen wir auch schon Daugavpils.

Daugavpils ist mit rund 79.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Lettlands. Sie liegt im Südosten des Landes am Fluss Düna. Daugavpils war die Hauptstadt der historischen Region Lettgallen und ist seit der Auflösung der Landkreise 2009 Republik-Stadt(wikipedia)

Die Festung Daugavpils (Dünaburg, Dwinsk) liegt an den Ufern des Flusses Daugava im Südosten Lettlands. Sie wurde in den Jahren 1810-1878 erbaut und ist als befestigte Idealstadt mit einer Fläche von mehr als 2 Quadratkilometern ein beeindruckendes Beispiel europäischer Militärarchitektur. Sie gilt heute als die letzte fertiggestellte bastionäre Festung der Welt. Bis zum Ersten Weltkrieg waren Garnisonen der russischen Armee mit bis zu 6000 Angehörigen in der Festungsstadt stationiert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Festung von der deutschen Armee als jüdisches Ghetto und Lager für sowjetische Kriegsgefangene genutzt. Von Kriegsende bis 1994 befand sich eine militärische Luftfahrtingenieurschule in der Festung.

St. Boris und Gleb ist die russisch-orthodoxe Kathedrale. Sie fasst bis zu 5.000 Personen. Die Kirche wurde ab 1905 für die russische Garnison im neobyzantinischen Stil errichtet.

So sieht man den Fussgängerstreifen richtig gut, und schon von weitem.

Der erste Mittagshalt in Littauen, machen wir in der Nähe von Vecpils. Von der Dinaburg gibt es nur noch ein Modell.

Das Dorf Slutiški liegt malerisch im Naturpark Daugavas loki. Es ist das einzige erhaltene und bewohnte ethnografische Dorf der russischen Altgläubigen in Lettland und seit 1998 ein offizielles Kulturdenkmal. Schon 1785 wurde Slutišķi als Dorf in historischen Quellen erwähnt.

Als Altgläubige bezeichnet man eine Gruppe orthodoxer Christen, die sich im 17. Jahrhundert von der Russisch-Orthodoxen Kirche abgespalten hat. Auslöser waren die um 1666/1667 von Patriarch Nikon durchgesetzten Reformen, die darauf abzielten, russische Riten an die griechisch-orthodoxe Tradition anzugleichen. Die Altgläubigen lehnten diese Änderungen strikt ab und bestanden auf der Beibehaltung der alten altrussischen Traditionen und Texte. Da sie vom russischen Staat und der Kirche als Ketzer verfolgt wurden, flohen viele Gruppen in abgelegene Regionen wie Sibirien, oder ins Ausland, etwa nach Polen, ins Baltikum oder nach Rumänien.

Nach einer Nacht auf dem Camping unweit der Altgläubigen, geht es weiter zum Kloster in Agloma. (nein, wir sind nicht unter die Gläubigen gegangen, man sieht sich halt an was auf dem Weg liegt.)

In Aglona wollten wir uns nur das Kloster ansehen und wieder weiter. Wir sahen uns aber nur das Kloster und nicht weit davon weg einen Skulpturenpark an. Und kurz darauf stellten wir uns auf den grossen Platz ohne Bäume vor dem Kloster. Hier liessen wir ein richtig heftiges Gewitter über uns ergehen. Diverse Bäume um das Kloster erlitten rechte Schäden.

Als wir nach dem gröbsten so da standen, kam eine alte Frau und Klopfte an die Tür. Wir dachten das sie irgendwas verkaufen möchte. Wir öffneten und sie sagte etwa dreimal, Taifun, und sagte zu mir wir sollen im Kloster beten gehen. Das haben wir dann halt doch nicht gemach, sind aber immer noch da.

da wollten wir eigentlich nicht hin….

Zwischen Aglona und Rezekne befindet sich ein Aussichtsturm. Dort watschelten wir eine halbe Stunde den Hügel hoch. Oben befindet sich der Turm, der auch mal wieder mit EU Geldern gebaut wurde. Schade reicht es danach nicht mal für den Unterhalt.

Hain-Wachtelweizen. Der Hain-Wachtelweizen ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 10 bis 30, selten bis zu 60 Zentimetern erreicht. Da sich die Wurzeln des Hain-Wachtelweizens in die Wurzeln benachbarter Gräser bohren und diesen so Wasser und Nährstoffe entziehen, wird er zu den Halbschmarotzern gezählt. Der Hain-Wachtelweizen ist im europäisch-sibirischen Raum von den Niederungen bis in Gebirgslagen anzufinden. Er gedeiht am besten im Halbschatten von Gebüsch- und Waldrändern.

Erneuerung des Seitenstreifens, welchen man ab und zu benötigt wenn es für das Kreuzen zu knapp wird. Vor allem mit Holztransporten, die kommen einem entgegen wie die Flieger.

In Rezekne bleiben wir für einen Tag. Rēzekne ist eine Stadt in der Landschaft Lettgallen, im Osten Lettlands. Rēzekne liegt am Knotenpunkt der Straßen und Bahnlinien Moskau–Riga und Sankt Petersburg–Warschau und ist eine der zehn Republik-Städte Lettlands.

Die Eishalle von Rezekne. Eishockey ist eine verbreitete Sportart in Littauen.

Unsere zwei 11 Kilogramm Gasflaschen, tauschen wir nicht, die betanken wir.

Kurzer Halt in Ludzas.

Die Kirche von Pudinava. Die Gemeinde und die erste Holzkirche stammen aus dem Jahr 1778. Das heute zu besichtigende, restaurierte Gotteshaus aus Holz wurde im Jahr 1862 erbaut.

Immer wieder IKEA Wald. Mal Birken, mal Fichten.

Auf dem Weg nach Vilaka.

Wir sind zum Teil schon recht nahe an der Russischen Grenze.

Wir kommen an in Vilaka, und stehen hier drei Tage wunderschön und ganz alleine.

Auch das eher kleine Vilaka ist recht hübsch.

Wir fahren den halben Vormittag über ungeteerte Strassen in Richtung Alūksne/Marienburg

Rundgang durch Alūksne/Marienburg

Auf dem Weg nach Veclaicene

In Veclaicene Parish, hat ein Bauer, auf einer alten Kolchose einen Platz eingerichtet. Sein Hobby ist Skulpturen zu machen und Camper zu empfangen. Für den Winter hat er auf dem mini Hügel eine Art Skilift gebaut. Dann kommt die Bevölkerung um mit Gummireifen (Snowtubing) den Hügel runter zu rutschen. Für das hat der gute Mann eine eigene Schneekanone und einen Ratrac.

Und vom lustigen Bauern, geht es morgen nach Estland.

Weiter
Weiter

Litauen