Lettland und Litauen

Von Pärnu in Estland, fahren wir über die Grenze nach Lettland

Nach Überlieferungen wurde hier in Cesis einst der lettische König Visvaldis im Kampf gegen fremde Eindringlinge verwundet. Als er sich auf die weiße Flagge der Kapitulation legte und starb, färbte sein Blut die Fahne rechts und links seines Körpers in tiefem Rot. Da, wo der Körper des Königs lag, blieb das Banner weiß. Seit 1270 ist das rot-weiß-rote Banner schriftlich bezeugt. Nach 1870 wurde es zur lettischen Nationalflagge.

Auf dem Weg nach Riga, machen wir Halt in Sigulda.

Er hat es begriffen, nur voll ist eine gute Ladung.

Riga.

Die Gebäude, die heute als Markthallen dienen und zum charakteristischen Bestandteil des Rigaer Stadtbildes geworden sind, wurden ursprünglich in Kurzeme (Kurland) gebaut, wo sie in Vaiņode von der deutschen Armee als Zeppelin-Hangars genutzt wurden. Als der Zentralmarkt Riga 1930 feierlich eröffnet wurde, galt er nicht nur als der größte, sondern auch als der beste und modernste Markt Europas. Dieser hat sich immer im Herzen der Stadt befunden und wird deshalb auch manchmal "Bauch" der Stadt genannt. Während der Besatzung der Nationalsozialisten wurde das Marktareal für Kriegszwecke verwendet - zwei Hallen wurden zur Autowerkstatt für Fahrzeuge der Wehrmacht umgenutzt und dahinter wurde ein Feuerholzlager für die Firma Opel eingerichtet.

Der Große Schillerfalter. Die Tiere kommen in ganz Mitteleuropa in den Norden bis zum 60. Breitengrad, nach Osten hin über Zentralasien bis in den Nordosten Chinas und Korea vor. Man findet sie bis in eine Höhe von 1.500 Metern. Sie fehlen in Mittel- und Nordengland, Irland, Nordskandinavien und Südeuropa. Man findet sie in lichten Auwäldern und Laubmischwäldern. Wichtigster Anspruch an das Biotop ist die Anwesenheit von Weiden.

Geruchlose Kamille

Der Große Ehrenpreis blüht vorwiegend in den Monaten Mai bis Juli. Der Große Ehrenpreis kommt von Spanien bis Kasachstan und dem westlichen Sibirien vor.

Sabile ist vor allem für seinen schönen, mit Wein bewachsenen Hügel bekannt, aber in der Nähe dieses bekannten Wahrzeichens befindet sich ein kleiner und seltsamer Garten, der mit Hunderten von blassen Strohpuppen gefüllt ist.

Wir erreichen Kuldiga und sehen uns vor dem nächsten Regen das Städtchen an.

Wir fahren nach Lepaja sehen uns die Umgebung an und übernachten dort im Hafen. Das schöne Lepaja haben wir aber erst beim wegfahren gesehen…..

Grenzübergang Lettland nach Litauen.

In Klaipeda finden wir beinahe keinen Parkplatz. Später merken wir dann auch warum, die Litauer haben Nationalfeiertag.

Darum hat auch die Polizei Flaggen am Auto.

Unser Plan war immer, auf die Kurische Nehrung zu fahren. Aber das haben wir bleiben lassen. 50.- € Für die Fähre 10 Minuten ( wir haben vorher für 1 Stunde 25.-€ bezahlt) dann 50.- € Maut und 5.- € pro Person für den Aufstieg auf die Dünen. und nochmal 50:- € für den Campingplatz da man sonst nirgends stehen darf. Und es sieht dann auch nicht viel anders aus als auf dem Festland. Ab und zu gibt es halt mal ein NEIN.

Im Baltikum gibt es sie noch, die unbewachten Bahnübergänge. Und Stopp, heisst in diesem Fall wirklich Stopp.

Auf kleinen Strassen fahren wir entlang dem Oblast Kaliningrad nach Smalininkai.

Übernachtung im Regen in Samlininkai.

Ein Cappuccino ist aus diesen Automaten richtig gut.

In Kalvarija ein letzter Halt über Nacht in Litauen, dann geht es morgen nach Polen.

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Estland Teil 4