Estland Teil 4

Von Haapsalu fahren wir zur Fähre um auf die Insel Hiiumaa zu gelangen. Eigentlich wollten wir die Buchung online machen. Das ging aber nicht weil schon voll. Und siehe da, Ticket am Schalter lösen und zehn Minuten später stehen wir auf dem Schiff.

Auf Hiiumaa angekommen, weht von möglichen fünf, nur eine, die Schweizer 🤔

Vom Hafen fahren wir südlich zur Halbinsel Sääretrip. Sääretirp ist eine etwa 2 km lange Kiesbank, die sich nach oben hin allmählich verjüngt und ins Meer ragt. Der Pfad, der zwischen Wacholdersträuchern beginnt, endet auf einem schmalen Kies- und Felsenstreifen, der von den Wellen umspült wird.

Fahrt nach Kärdla

Kärdla im Yachthafen.

Eine halbe Stunde nach unserer Ankunft weht neben der Finnischen plötzlich auch die Schweizer Fahne. Also gehe ich zum Hafenmeister und frage ihn was das bedeute. (auf dem Bürgenstock waren gerade Friedensgespräche). Der Hafenmeister aber sagte die ist für euch. Mit dem Gedanken, das er mich auf den Arm genommen hat verliess ich das Büro. Eine Weile später kam ein Deutsches Segelboot. Und plötzlich wehte neben der Schweizer auch die Deutsche Flagge….

Abendrot vom feinsten, bis Nachts um zwei, und länger.

Kärdla

Von Kärdla fahren wir zum Leuchtturm Tahkuna. Der Bau des Leuchtturms begann 1873. Das ungewöhnlich karierte Erscheinungsbild ergibt sich aus der gusseisernen Plattenkonstruktion des Leuchtturms, die von dem schottischen Ingenieur Alexander Gordon entworfen wurde. Die Teile des Leuchtturms wurden in Frankreich vorgefertigt und vor Ort in Tahkuna montiert. Die russische Regierung hatte ihn 1871 bei der Weltausstellung in Paris erworben. Der Leuchtturm wurde zum höchsten gusseisernen Gebäude in Estland. Die solide Konstruktion hat das raue Klima und viele Kriegsschäden überstanden. Heute sind der elegante weiße Leuchtturm und seine erhaltenen Nebengebäude als architektonische Denkmäler aufgeführt. Seit seiner Errichtung ist der Leuchtturm unverändert geblieben.

Hinter dem Leuchtturm direkt am Meer, steht das Denkmal für die Opfer der Katastrophe der Fähre Estonia. Die Estonia war eine RoPax-Ostseefähre, die am 28. September 1994 auf ihrem Weg von Tallinn nach Stockholm vor der finnischen Insel Utö sank. Der Untergang der Estonia ist mit 852 Opfern das schwerste Schiffsunglück der europäischen Nachkriegsgeschichte. Als Unglücksursache gilt laut offiziellem Untersuchungsbericht das sich im Sturm öffnende Bugvisier. Nur 137 Menschen überlebten.

Ein paar hundert Meter zurück vom Leuchtturm ist der Wald voll mit Russischen Bunkern und anderen Überbleibseln.

Wir haben von einem Eiffelturm auf Hiiumaa gehört. Angeblich soll Jaan Alliksoo vor Jahren Liebeskummer gehabt haben. So begann er mit Schwemmholz, Schnüren und Nägeln zu bauen. Erstaunlich was er alles erschaffen hat.

Kärdla ist der grösste Ort auf Hiiumaa, und hat heute ei Midsommer Fest. Also fahren wir noch einmal dahin. Das haben wir ja auch noch nie erlebt.

Der Leuchtturm Ristna ist ein Leuchtturm an der Landzunge Ristna der Halbinsel Kõpu im Nordosten der Insel Hiiumaa in Estland. Der Leuchtturm besteht aus zwei konzentrischen Eisenzylindern, zwischen denen eine Wendeltreppe verläuft. Wikipedia

Der Leuchtturm Kõpu (estnisch Kõpu tuletorn) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen und Touristenziele der estnischen Insel Hiiumaa. Er ist weltweit der drittälteste Leuchtturm, der heute noch in Betrieb ist. Sein Licht kann bei guter Sicht bis zu 35 sm (64,8 km) Entfernung gesehen werden.

Von der Insel Hiiumaa auf die andere Insel Saaremaa haben wir wieder kein Ticket. Auch am Automaten bekomme ich keines mehr. Die fünf noch zu habenden haben mir Autofahrer vor der Nase weggeschnappt. So stehen wir halt auf der Hoffnungsspur und sind dort wenigstens die ersten. Wiedermal Schwein gehabt, die letzte freie Ecke ist genau noch für uns. Das war knapp.

Übernachten auf dem Gratis Campingplatz in Jöiste. Ja das gibt es….

nääääi si ich nim de Quick vom…

In Angla im Windmühlenpark.

Die Panga-Pank (Klippe) ist eine Küstenklippe an der Nordküste von Saaremaa, am Ende der Straße von Kuressaare nach Võhma, in der Nähe des Dorfes Panga. Mit einer Höhe von 20 Metern ist sie die höchste der Klippen von Saaremaa und Muhu. Die gesamte Klippe ist etwa 2,5 Kilometer lang. Nicht sehr spektakulär.

Am Abend in Abaja/Kihelkonna, traumhafter Platz und nur zwei Wohnmobile. Das zweite war eine Familie aus Bätterkinden.

In Kuressaare

Der Typisch Baltische Anhänger. Und schnell ist das Gummiboot verstaut.

Auf der Insel Muhu besuchen wir das Muhu Museumsdorf in Kouva.

Noch einmal Fähre fahren und wir sind wieder auf dem Festland.

Und dann besuchen wir noch Pärnu bevor es dann wieder nach Lettland geht.

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Estland Teil 3