Polen von Nord nach Süd
Von Kalvarija in Litauen geht es über die Grenze nach Polen.
Hier wird noch kontrolliert. Und ich sage zu Toi, das der eine Zöllner ein Auge auf uns hat.
Und siehe da schon stehen wir bei der genauen Kontrolle. Aber da wir nichts verbrochen haben, haben wir auch nichts zu verbergen.
Am Samstagabend landen wir in Wegorzewo im Yachthafen.
Auf der Fahrt nach Olsztyn wieder viele schöne Alleen.
Wie auch in der Schweiz.
obs funktioniert…..
Das hübsche Olsztyn ist einen Besuch immer wert.
Wir hatten ein technisches Problemchen, und benötigen ausnahmsweise etwas Landstrom. Daher landen wir in Nowe Miasto Lubawskie im Kurza Góra Skigebiet, wo es auch Strom gibt. Kurza Gora liegt 82 Meter über Meer. (Nicht verwechseln mit Nové Město in Tschechien).
Im Winter dient Kurza Góra als größtes Skigebiet Nordpolens. Das Skigebiet ist auf Abfahrtsski und Snowboarden spezialisiert und bietet Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene. Das gesamte Skigebiet ist beleuchtet, sodass die Pisten auch nach Einbruch der Dunkelheit genutzt werden können. Es verfügt über eine moderne Beschneiungsanlage (Snow Factory) mit drei Systemen, die die Schneeproduktion selbst bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt (bis zu +30 °C) ermöglicht. Die Skiinfrastruktur umfasst drei abwechslungsreiche Pisten mit einer Gesamtlänge von 2,3 bis 2,5 km sowie ein separates Übungsgelände. Die längste durchgehende Abfahrt beträgt 900 Meter. Die Kapazität aller Lifte liegt bei etwa 3.900 Personen pro Stunde. Im Jahr 2025 wurde der längste Indoor-Zweipersonen-Förderbandaufzug Europas mit einer Länge von 372 Metern in Betrieb genommen.
Der Aussichtsturm: Er ist 35 Meter hoch und bietet einen weiten Blick über das Drwęca-Tal und die historische Region. Der Holzsteg: Zum Turm führt ein barrierefreier, fast 2 Kilometer langer Holzweg (Baumwipfelpfad), der sich über die Skipisten schlängelt.
Wir fahren weiter zum nächsten sehr schönen Ort: Torun
Und schon stehen wir in Posen (polnisch Poznań), ganz nahe der Altstadt.
Die Kraft der Natur.
Am Nächsten Tag machen wir eine Runde durch den grossen und interessanten Park von Posen.
Sowjetischer Soldatenfriedhof (Cmentarz Bohaterów Radzieckich): Eine große Militärbegräbnisstätte für Soldaten der Roten Armee, die bei den Kämpfen zur Einnahme der Festung Posen im Jahr 1945 gefallen sind.
Und ein Polnisches Kriegsdenkmal
Auf der Weiterfahrt tauch plötzlich schön aufgereiht diese KrAZ LKW auf.
KrAZ „Krementschuker Automobilwerk“ ist ein ehemals sowjetischer, heute ukrainischer Nutzfahrzeughersteller in der Stadt Krementschuk, der für seine Lastkraftwagen bekannt ist. Die Haupteinsatzgebiete der Produktpalette sind wegen ihrer Geländegängigkeit militärisch, es gibt aber auch diverse Versionen als zivile Nutzfahrzeuge, so zum Beispiel als Kipper, Tank- und Pritschenwagen.
Samstagabend und Sonntag stehen wir am Fluss Oder in Glogow.
Zum Teil riesige Gewächsfelder
Schloss Fürstenstein (auch Burg Fürstenstein; polnisch Zamek Książ; schlesisch Schlooß Ferschtensteen) ist das größte Schloss Schlesiens. Es liegt am nördlichen Stadtrand von Wałbrzych (deutsch Waldenburg) im Stadtteil Książ (Fürstenstein) in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.
Enteignung: 1944 beschlagnahmte die SS das Schloss von der Familie Hochberg, da der Besitzer (Graf Hans Heinrich XVII.) nach England gegangen war. Projekt Riese: Das Schloss und das umliegende Eulengebirge wurden zu einem Hauptknotenpunkt des geheimen Projekt Riese. Geplant war ein riesiges unterirdisches Komplex- und Bunkerhauptquartier für Adolf Hitler. Zwangsarbeit: Unter unmenschlichen Bedingungen mussten tausende KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter tonnenschwere Stollensysteme tief unter das Schloss treiben. Viele von ihnen starben an Entkräftung oder Misshandlungen. Der Mythos des Nazi-Goldzugs: Bis heute ranken sich Legenden um einen angeblich 1944 verschwundenen Zug der Nationalsozialisten, der in den geheimnisvollen Tunneln bei Wałbrzych (Waldenburg) mit Gold und Kunstgegenständen versteckt worden sein soll. Beweise dafür fanden sich bei Grabungen jedoch nie.
Junge Turmfalken.
Der Turmfalke ist vor allem für seine Jagdweise bekannt: Plötzlich stellt er sich im Flug gegen den Wind und verharrt dank dem Rüttelflug und dem breit gefächerten Schwanz erstaunlich lange an der gleichen Stelle, um nach Mäusen Ausschau zu halten. Bei uns ist der Turmfalke noch weit verbreitet, ist aber seit den Sechzigerjahren in den Niederungen wesentlich seltener geworden. Schuld daran sind die ausgeräumten, intensiv genutzten Landschaften, wodurch das Nahrungsangebot und die Nistmöglichkeiten abgenommen haben.
Und schon sind wir wieder an der Tschechischen Grenze.