Estland Teil 3
Vom schönen Gutshof in Palmse fahren wir allgemeine Richtung Tallin.
Der Kranich, auch Grauer Kranich oder Eurasischer Kranich. In Europa kommt er weitgehend als einzige Kranichart vor; erst ab der Schwarzmeerregion beginnt das Verbreitungsgebiet des Jungfernkranichs. Kraniche bewohnen Sumpf- und Moorlandschaften in weiten Teilen des nördlichen und östlichen Europas, aber auch einige Gebiete im Norden Asiens. Sie nehmen das ganze Jahr über sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung auf. Der Bestand hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen, so dass die Art nicht gefährdet ist.
Der Jägala-Wasserfall ist der größte natürliche Wasserfall in Estland.
Der Fernsehturm Tallinn. Der Fernsehturm Tallinn (estn. Tallinna teletorn), ist mit seinen 314 m Höhe nach dem Fernsehturm Riga (368,5 m) der höchste freistehende Fernsehturm in Nordeuropa und wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele in Moskau errichtet. Die Grundsteinlegung war am 25. September 1975, die Eröffnung am 11. Juli 1980. Von der 170 m hohen Aussichtsplattform ist bei klaren Sichtverhältnissen die finnische Küste zu sehen, ca. 70 km. Neben der Aussichtsplattform gibt es ebenfalls ein Restaurant im Turmkorb. Der Turmschaft besteht aus verstärkten Stahlbeton-Ringen mit 50 Zentimeter Stärke. Die Gesamtmasse des Turms wird mit rund 20.000 Tonnen angegeben. Während der Bauzeit überstand der Turm ein Feuer. Die Aussichtsplattform hat einen Durchmesser von 38 Meter und kann über zwei Aufzüge erreicht werden.
In Tallinn parkieren wir am Meer, unweit des Fährhafens.
Hundert Meter neben uns steht die sehr eindrückliche Linnahall. Mit Fotos ist die monströse Grösse nicht wiederzugeben. Die Linnahall wurde zu den Olympischen Sommerspielen 1980 als W.-I.-Lenin-Palast für Kultur und Sport fertiggestellt. Die Spiele fanden in Moskau, die Segelwettbewerbe in Tallinn statt. Das Gebäude wurde seit 1980 als Mehrzweckhalle für Kultur- und Sportveranstaltungen genutzt. Neben dem großen Saal (5000 Sitzplätze) umfasste sie eine Eissporthalle und verschiedene Cafés. Im 6000 m² großen Foyer des Konzertsaals fanden regelmäßig Ausstellungen statt. Über den Erhalt des gigantischen Architekturdenkmals bzw. den Umbau zu einem Konferenzzentrum wird heute in Estland lebhaft gestritten. Der Bau ist derzeit zunehmend dem Verfall preisgegeben. Dennoch ist die Linnahall sowohl bei Einheimischen als auch Touristen als Treffpunkt beliebt, da man von ihrem Dach aus einen Ausblick auf die Ostsee und die Stadt hat.
Wer kann, sollte Tallinn besuchen, dieses Stadt ist es wert.
Das modernere Tallinn
Essen Lieferservice von Bolt
Der Mongole auf dem Platz hatte wohl etwas die weitere Anreise als wir. Wenn er aus Ulan Bator kommt, hat er bis Tallinn 7’150 Kilometer ohne Umwege.
In den 1960er Jahren entstand die Idee, der Bevölkerung der Sowjetunion ein einfach zu bedienendes und wartungsarmes motorisiertes Transportmittel zur Verfügung zu stellen. Aus dieser Idee entwickelte sich im Rigaer Motorenwerk „ Sarkanā zvaigzne “ ein konkreter Plan. Zunächst wurden das ungarische Dongó , ein am Fahrrad montierter Hilfsmotor, und das Velosolex - Motorrad getestet. Da diese Fahrzeuge jedoch nicht den erwarteten Erfolg brachten, konzentrierte man sich fortan auf leichte Motorräder, die sich im Westen bereits großer Beliebtheit erfreuten. 1974 erschien die Riga-12.
Nach Tallinn brauchen wir wieder etwas Ruhe, und landen in Meriküla. Hier sind sehr viele Sturmmöwen am Brüten.
Flussläufer
Es wird hier oben, die ganze Nacht nie richtig dunkel. Man muss sich etwas daran gewöhnen.
Einen weiteren Wasserfall und ein Schloss gibt es in Keila Joa. Der Fluss ist die Keila und das Schloss heisst Fall.
Ende der 1930er Jahre begann man mit dem Abbau von Kalkstein und Vasalemma-Marmor im Tagebau. Letzterer ist eine spezielle Kalksteinart, deren Struktur und Textur Marmor ähneln.
Während der Sowjetzeit bis in die 1990er Jahre wurde der Kalkabbau als Zwangsarbeit von Murru- und Rummu-Häftlingen durchgeführt, die Kalkstein aus dem trockengelegten Steinbruch abbauten und verarbeiteten.
Nachdem die Wasserförderung eingestellt wurde, füllte sich der Steinbruch rasch mit Grundwasser und bildete einen See, der einige Betriebsgebäude und Maschinen überflutete. Neben dem See befindet sich die Abraumhalde Vasalemma . Im Laufe der Zeit nahm die Halde durch Erosion des Wassers ein einzigartiges Aussehen an.
Das Gefängnis Rummu wurde 2001 mit dem Gefängnis Murru zusammengelegt , 2004 erfolgte die Fusion dieser beiden Gefängnisse mit dem Frauengefängnis Harku . Am 31. Dezember 2012 wurden alle diese Gefängnisse endgültig geschlossen.
Das Abbaugebiet.
Das Gefängnis. Glaub die ehemaligen Gefangenen hätten gerne in ein Schweizer Gefängnis getauscht.
schönes Alteisen
ZIL 157 ist ein dreiachsiger mittelschwerer Lastkraftwagen, der 1958 bis 1994 in der Sowjetunion beziehungsweise Russland zuerst vom Sawod imeni Lichatschowa gebaut wurde.
Und am Abend in Rannakülag im ehemaligen Fischerhafen.
Nacht um 01:00 Uhr
Der Austernfischer ist eine Vogelart aus der Ordnung der Wat-, Möwen- und Alkenvögel und der Gattung der Austernfischer. Er gilt als einer der charakteristischsten Vögel.
In Haapsalu
Familie Schwan
Haubentaucher mit den Jungen