Estland Teil 2
Vom Kloster in Kuremäe Pühtitsa geht es weiter nach Narva.
Narva ist die drittgrößte Stadt der Republik Estland, eine wichtige Industriestadt und das Zentrum der russischsprachigen Minderheit Estlands, zu der etwa 95 % der Einwohner Narvas gehören. Narva ist die östlichste Stadt Estlands. Sie liegt an der Grenze zu Russland am Fluss Narva, der hier den Grenzfluss bildet und nördlich der Stadt in den Finnischen Meerbusen der Ostsee mündet. Zusammen mit Iwangorod auf der russischen Seite bildet Narva eine Zwillingsstadt.
Links die Hermansfeste von Narva in Estland, und rechts die Festung Iwangorod in der Oblast Leningrad in Russland.
Der meistgenutzte Grenzübergang zwischen Estland und Russland ist Narva–Iwangorod im Nordosten des Landes. Er ist die bevorzugte Route für die meisten Reisenden, die mit dem Flugzeug in Tallinn ankommen und auf dem Landweg nach Russland weiterreisen, insbesondere nach Sankt Petersburg. An der Grenze zwischen Estland und Russland gelten derzeit starke Einschränkungen. Der Grenzübertritt ist für Autos komplett gesperrt. Zudem hat Russland vor Kurzem mehrere Schienen-Grenzübergänge ausgesetzt.
Die Fussgängerkolone ist etwa 300 Meter lang. Alle zehn Minuten laufen zwei, drei Menschen über die Brücke nach Russland.
KI Bruno. Nicht unser Freund der Vladi.
In Narva, es hat schon den Russischen Charme.
Die Deutsche Kriegsgräberstätte Narva ist ein Sammelfriedhof in der Stadt Narva am Fluss Narva in Estland. Bestattet sind etwa 15.000 Kriegstote der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg und Soldaten, die in Kriegsgefangenenlagern starben. Wikipedia
Narva-Jõesuu (historischer deutscher Name Hungerburg, davon historischer russischer Name Gungerburg) ist eine Stadt im äußersten Nordosten der Republik Estland im Kreis Ida-Viru. Narva-Jõesuu liegt unmittelbar an der Grenze zu Russland, ca. vierzehn Kilometer nordwestlich der drittgrößten estnischen Stadt Narva. Die Stadt liegt an der Mündung der Narva in den Finnischen Meerbusen der Ostsee. Der estnische Stadtname bedeutet übersetzt „Mündung der Narva“ bzw. „Narvamünde“. Der Fluss bildet die estnisch-russische Staatsgrenze. Narva-Jõesuu hatte am 1. Januar 2025 4.239 Einwohner. Die Bevölkerung besteht zu mehr als zwei Dritteln aus russischsprachigen Einwohnern.
Hier der Estnische Fischer, auf der anderen Seite stehen drei Russen im Wasser.
Die Russischen Beobachtungsposten.
Der Strand in Narva-Jõesuu ist der längste Sandstrand Estlands. Er erstreckt sich über 7,5 Kilometer am Finnischen Meerbusen. Feiner, heller Sand und ein schöner Kiefernwald prägen das Bild. Das Wasser ist flach und der Strand bietet gute Einrichtungen wie Umkleidekabinen, Duschen und Spielplätze.
Sillamäe.
Am Ort entstanden während des Bestehens der Estnischen SSR unter großer Geheimhaltung wichtige Betriebe der sowjetischen Rüstungsindustrie. Uranoxid wurde bis 1952 aus örtlichen Abbauprodukten auf einem fünf Hektar großen Küstengelände gewonnen, dann bis 1977 aus Zentralasien und anderen Ostblockstaaten nach Sillamäe eingeführt. 1969 wurde der lokale Abbau endgültig eingestellt. Bereits 1948 wurde eine Urananreicherungsanlage für sowjetische Atomkraftwerke und Nuklearwaffen errichtet. Sie wurde 1989 geschlossen. 1970 nahm eine Fabrik zur Verarbeitung seltener Metalle und Erden ihre Arbeit auf. 1968 wurde Sillamäe um große Arbeiterquartiere erweitert. Die Bevölkerung Sillamäes stieg in den folgenden Jahren durch den Zuzug von slawischsprachigen Arbeitskräften aus anderen Teilen der Sowjetunion stark an. Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion war Sillamäe eine geschlossene Stadt. Ausländern war der Zutritt nur unter strengsten Auflagen gestattet. Sillamäe existierte auf den sowjetischen Landkarten nicht, es gab keine Postadressen. Briefe wurden nur über Codeanschriften zugestellt.
Die Urananlagen verursachten langanhaltende Umweltschäden, die bis heute nicht komplett überwunden sind. Im nordwestlichen Teil der Stadt befand sich, unmittelbar an der Ostseeküste, lange Zeit ein nuklear und chemisch verseuchter Speicherteich. In dem 33 Hektar großen eingedeichten Gewässer lagen sechs Millionen Tonnen radioaktiver und giftiger Abfallprodukte. Erst im Jahr 2008 konnte die Deponie, mit Unterstützung der deutschen Wismut GmbH, saniert und versiegelt werden.
Nach dem Besuch in Sillamäe landen wir weit weg von Uran in der Natur von Purtse.
Mit einer kleinen aber feinen Brauerei.
Unterwegs nach Kunda.
In Kunda im Holzhafen, wollten wir uns eigentlich den Holzverlad ansehen. Alles tip top, nur das Schiff fehlte.
Also sitzen wir hier einen Regentag ab, mit der Sicht auf die von der EU finanzierten Freizeitanlage.
Es geht mit ein wenig besserem Wetter weiter nach Rakvere. Eine kleine hübsche Stadt.
Ob sie die Tänze extra für uns gemacht haben? Egal war schön.
Wir fahren zum übernachten zum Gutshof in Palmse. Sehr ruhig und ein toller Hof.