Auf dem Weg in das Baltikum Teil 1
Wir waren nun gute drei Wochen in der Schweiz. Haben die Familie und Freunde getroffen und ein wenig unsere Ärzte besucht. Alles tip top, wir können wieder weiter. Die nächste Reise führt uns in das Baltikum (Litauen, Lettland und Estland). Daher nehmen wir Deutschland, Tschechien und Polen eher zügig.
Über Schaffhausen, Thayngen verlassen wir die Schweiz, und treffen schon bald auf einen alten Bekannten, den Stefan Bürkle.
Erster Übernachungshalt bei Freilicht Museum in Neuhaus. Ähnlich wie Ballenberg, aber kleiner.
Zweiter Schlafplatz, ist in Peterswörth am Wünschsee. Mit einer leckeren Brotzeit. Die haben wir uns verdient, mit 20Kg Wäsche waschen, bei einer Waschmaschine an einer Tankstelle.
Irgendwo unterwegs
Nach Peterswörth, landen wir in Ingolstadt.
Und schon sind wir in Regensburg
Den letzten halt in Deutschland, machen wir Samstag, Sonntag in Cham.
Hallo Tschechei
gibt es anscheinend hier auch….
Dann erstmal ein Tschechisches Mittagessen, Suppe, Rindfleisch mit Serviettenknödel und genug Sosse. Sehr lecker. Das Bier darf natürlich in der Tschechei nicht fehlen.
In Pilsen halten wir neben dem Skodaland. Autos fahren nicht bis hierhin, daher ist es schön ruhig.
Der multifunktionale Sportkomplex Škodaland befindet sich in unmittelbarer Nähe der Talsperre České údolí. Auf einer Fläche von 5 ha finden Sie eine Fülle von verschiedenen Sportanlagen sowie Möglichkeiten zum Schwimmen und zur Erfrischung. Wenn Sie also nicht wissen, auf welche Sportart Sie Lust haben, packen Sie alles ein, was Sie haben, und fahren Sie zum Škodaland. Der Eintritt ist frei und es gibt auch einen großen kostenlosen Parkplatz am Eingang. https://www.visitplzen.eu/de/besuch-pilsen/pilsen-fuer-kinder/skodaland/
Das wunderschöne Pilsen
Die Große Synagoge in Pilsen ist Europas zweitgrößte Synagoge (nach der Großen Synagoge in Budapest) und die drittgrößte der Welt (nach anderen Angaben das drittgrößte „Gebäude seiner Art“ Europas und fünftgrößte der Welt). Sie wurde von dem Architekten Emanuel Klotz in maurisch-romanischem Stil entworfen. Grundsteinlegung erfolgte im Dezember 1888, 1893 war der Bau vollendet und die Gemeinde zog von der Alten Synagoge in den Neubau um. Die ursprünglichen Pläne des Architekten Max Fleischer wurden vom Stadtrat abgelehnt. Der Grund war unter anderem auch ein zu gewaltiges Aussehen gegenüber der auf dem Hauptmarkt stehenden St. Bartholomäus-Kathedrale. Klotz behielt den Grundriss und die Gesamtkonzeption bei und überarbeitete vor allem die Außengestaltung. So wurden die Türme um 20 m niedriger ausgeführt als ursprünglich geplant. Der Bau enthält Elemente im romanischen Stil sowie im Stil der Neorenaissance. Der Schmuck ist oft in einem orientalischen Stil gehalten.
Und ein Besuch bei der Brauerei Pilsner Urquell gehört in Pilsen natürlich auch dazu.
Pilsner Urquell ist ein seit 1842 in Pilsen von Plzeňský Prazdroj produziertes Bier. Das Pilsner Urquell war das erste nach Pilsner Brauart hergestellte Bier, fast alle bekannten späteren Lagerbiere basieren auf diesem original Pilsner Bier. Für die Herstellung wird Saazer Hopfen aus den traditionellen Anbaugebieten in Nordböhmen verwendet. Der Markenname bezieht sich auf den Herkunftsort Pilsen. Seit 2017 gehört die Marke zum Brauereikonzern Asahi Beer.
Unsere Aufbautür hat ein Problem und kann nicht mehr richtig abgeschlossen werden. Die zwei geben sich extrem Mühe, aber ihnen fehlen Elektroteile. Und morgen ist der 1. Mai. Wir melden uns daher bei einer Markenvertretung abseits unserer Route an. Teile sollten in etwa acht bis zehn Tagen dort sein.
So fahren wir eben zuerst nach Prag. Nachdem die beiden Stadtnahen Campingplätze voll waren, sind wir zum Wohnmobilstellplatz etwas weg vom Zentrum. Sehr praktisch, und wesentlich günstiger als die Campingplätze. Mit der U-Bahn (ü 65 fahren gratis) sind wir in etwa acht Minuten mitten in der Altstadt.
Das historische Zentrum Prags ist seit 1992 von der UNESCO als eine der 16 Welterbestätten Tschechiens anerkannt. Die „Goldene Stadt“ zeigt heute ein geschlossenes, von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild. Sehenswürdigkeiten wie die Prager Burg, die Karlsbrücke, die mittelalterliche Rathausuhr, der jüdisch Friedhof oder die älteste aktive Synagoge der Welt machen die Stadt zu einem beliebten touristischen Ziel. Mit knapp neun Millionen Touristen im Jahr zählt Prag zu den 25 meistbesuchten Städten der Welt.
Mit Bus und Schiff und sehr viel zu Fuss unterwegs, und noch lange nicht alles gesehen. Prag ist sehr eindrücklich.
Eigentlich fuhren wir nur bei der Wohnmobil Firma KOV in Velim vorbei um ihnen zu sagen das sie uns anrufen wenn die Teile da sind. Aber die Jungs meinten, das machen wir sofort. Nach mehreren Stunden suchen und probieren an der nicht original Tür, habe sie das ganze Elektro Zeugs auf Manuel umgebaut. Nun funktioniert das wieder tip top.
Der Übernachtungsplatz ganz in der Nähe, am kleine See.
Den nächsten Halt machen wir in Hradec Králové. Hradec Králové ist eine Stadt am Oberlauf der Elbe im Vorland des Riesengebirges in Tschechien. Sie ist das Verwaltungszentrum der Königgrätzer Region, Universitätsstadt und Bischofssitz. In der Nähe der Stadt fand 1866 die Schlacht bei Königgrätz zwischen Preußen und Österreich statt. (Wikipedia)
Nach einem Bierchen und einer Nacht in Nachod, geht es morgen nach Polen.