Spanien, von Portugal nach Frankreich 2 und Frankreich

Wir sind von Castillo de Monteagudo unterwegs nach Yecla, durch wunderschöne Gebiete.

Wir treffen auf Requena.

Cuevas de la Villa. In Requena verfügen viele Häuser über eine eigene Höhle, die als Keller, Speisekammer, Silo und sogar als Schutzraum diente. Der Kalkstein, der durch Bohrungen durch den Tuffstein und die Gewinnung von Lehm aus dem Untergrund gewonnen wurde, diente zum Bau der Häuser. Höhlen zählen zu den menschlichen Wohnstätten mit dem höchsten thermischen Komfort. Die Stadt liegt auf einer großen Tuffsteinplattform, die einst eine Lagune war. Als die Lagune austrocknete und erodierte, zerbrach der Tuffstein und füllte sich mit Lehm. Die 22 Höhlen unter der Plaza de la Villa stammen aus der muslimischen Zeit, genauer gesagt aus dem 12. und 13. Jahrhundert, und wurden bis ins 17. Jahrhundert genutzt, als die umliegenden Privathäuser und öffentlichen Gebäude abgerissen wurden. Sie wurden teilweise mit Bauschutt gefüllt, versiegelt und gerieten in Vergessenheit, selbst die Einwohner von Requena vergaßen sie. In den 1970er Jahren wurden sie entdeckt, von Schutt befreit und durch Tunnel miteinander verbunden. Sie wurden errichtet, indem der Tuffstein selbst abgetragen und der Lehm bis zur gewünschten Tiefe entfernt wurde. Anschließend wurde der Raum gewölbt und teilweise mit Trennwänden versehen. Bei einer Führung durch die Höhlen sind an einigen Stellen noch Spuren von Spitzhacken zu sehen.

Sehr grosse Weinbaugebiete, Mandelbäume und spannende Landschaft begleiten uns auf dem Weg nach Teruel.

Und hier gümperlet das Herz. In Spanien sind sogenannte Gigaliner (EuroCombi) mit einer Länge von bis zu 25,25 Metern und einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 60 Tonnen erlaubt. Diese Fahrzeuge dürfen seit Ende 2015 eingesetzt werden, erfordern jedoch für bestimmte Strecken eine Genehmigung des Straßenbetreibers und der Verkehrsbehörde.

Teruel müssen wir noch einmal besuchen. Wegen dem sehr schlechten Wetters, haben wir von dem anscheinend schönen Ort, nichts gesehen. Wir planen die Weiterreise so, das wir nicht in die Berge kommen wegen Schnee, und nicht zu heftig ans Meer, wegen zu vielen Wohnmobilen. Also ab durch die schönen Täler.

Auf dem Weg nach Mequinenza, entlang einer stillgelegten Bahnlinie, mit zum teil wilden Landschaften.

In Mequinenza, stehen wir am Fluss Segre. Der Segre fliesst rechts im Bild nach 300 Meter in den Ebro.

Von Mequinenza geht es weiter nach La Seu d Urgell.

La Seu d Urgell.

Von hier geht es über die Grenze nach Frankreich Region Perbignan. Gut sind wir nicht durch die Berge gefahren.

Wir übernachten in Vinca und fahren auf einen Stellplatz am Meer nähe Sete in Frankreich.

Viel Rebbau

Wir treffen auf Uzes. Uzès ist eine Kleinstadt und eine Gemeinde mit 8.519 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im südfranzösischen Département Gard in der Region Okzitanien. Uzès gehörte zur historischen Region Septimanien. Uzes hat einen wunderbaren Samstagsmarkt.

Lorbeer

Immer wieder in Frankreich lange Alleen mit grossen Bäumen.

Eine weitere Übernachtung machen wir in Le Plantay bei der Abtei Notre Dame des Dombes. Wir wollten zehn Minuten früher übernachten, aber dort standen bereits etwa vierzig Wohnmobile. Also fuhren wir sofort weiter.

Zügig geht es von hier nach Montbeliard. Schöner Stellplatz, schöner Park und eine nette Altstadt.

Von Montbeliard geht es via La Ferret in die Schweiz, und Freuen uns auf Familie und Freunde.

Wir sehen uns wieder wenn es Richtung Baltische Staaten geht.

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