Wir kommen nach einer schönen Fahrt durch Hügel und Täler in Guadix an. Wir stellen uns an den Rand des riesigen Platzes, der auch für Märkte benutzt wird.
Guadix ist eine Stadt in einer fruchtbaren Hochebene im Nordosten der Provinz Granada in 915 m Höhe am Ufer des Río Guadix. Der Ort ist vor allem für seine Höhlenviertel bekannt.
Wir erwachen wegen dem Ventilator der den Ballon aufbläst.
Und schon ist er weg.
Der Bau der Kathedrale von Guadix begann 1510, wie so oft in Andalusien an der Stelle der Moschee. Die Arbeiten dauerten bis 1796, was zu einem Stilmix von Gotik über Renaissance bis Barock führte.
Ermöglicht wird die Entstehung der Höhlenwohnungen durch das dort vorherrschende weiche Kalktuff- und Lössgestein. In dieses Gestein sind ca. 2000 Wohnhöhlen eingegraben, in denen je nach Quelle 4.000 bis 10.000 Menschen leben.
Wichtigste Fakten
Ursprung: Im 13. Jahrhundert gegraben, als geflüchtete Mauren vor den Katholischen Königen in die weichen Löss- und Lehmhügel flüchteten.
Klima & Komfort: Das Gestein sorgt ganzjährig für konstante Temperaturen von etwa 18 bis 20 Grad (kühl im Sommer, warm im Winter). Moderne Höhlen besitzen Strom, fließend Wasser und Internet.
Viertel: Das Hauptviertel ist das Barrio de las Cuevas mit typisch weiß getünchten Schornsteinen und Vorhängen statt Türen.
Und teils kann man sich auch eine Wohnung von innen ansehen.
Mittagessen (Dorade und Schweinebacke) auf der Plaza de la Constitution.
Es geht weiter. Unterwegs nach Ubeda.
Úbeda ist eine Stadt in der spanischen autonomen Gemeinschaft Andalusien in der Provinz Jaén. 2025 hatte die Gemeinde 33.588 Einwohner und ist damit die viertgrößte Stadt dieser Provinz.
Haben gar nicht gewusst, das da auch ein Schafbock dabei war….
Úbeda liegt in der spanischen Provinz Jaén.
Die Provinz Jaen ist „Die Hauptstadt des Olivenöls“. Ihre Lage im Landesinneren, zwischen der Küste und Madrid, bietet das perfekte Klima für den Olivenanbau. Selbst wenn Sie das nicht wüssten und Jaen besuchen würden, würden Sie das sofort feststellen wenn Sie dort ankommen. In Jaen gibt es etwa 60 Millionen Olivenbäume, die sich auf 550.000 Hektar Land verteilen. Die Olivenhaine in Jaen nehmen etwa 25 % der Gesamtfläche Spaniens und 42 % der Gesamtfläche Andalusiens ein. Schockierende 78 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Jaen sind für den Anbau von Olivenbäumen bestimmt. In Spanien hat man die Landschaft el mar de olivos, das Meer der Oliven genannt.
Der Platz in Ubeda ist ohne ein Lüftchen zu heiss. Daher fahren wir eine Ortschaft weiter nach Baeza. Und sehen uns das Städtchen am nächsten Morgen an.
In Jean haben wir Wäsche gewaschen, und wollten dort eigentlich auch über Nacht bleiben. Aber wegen dem grossen Herbstfest, mit Musik, riesigem Lunapark, Tanz und Stierkampf, hatte es für uns keinen halbwegs brauchbaren Platz. Darum sind wir etwas weiter in Bailen gelandet.
Theodor von Reding (auf Spanisch Teodoro Reding, 1755–1809) war ein berühmter Schweizer General in spanischen Diensten und Gouverneur von Málaga sowie Tarragona. Er stammte aus dem Kanton Schwyz und gilt in Spanien bis heute als Nationalheld. Er fügte den napoleonischen Truppen die erste große Niederlage auf dem europäischen Festland zu.
Am 22. Oktober 1772 trat er mit 17 Jahren in die spanische Armee ein.
Er wurde 1802 mit seinem Regiment nach Málaga versetzt. Während der Gelbfieberepidemien 1803 und 1804 nahm er die Aufgaben der Gesundheitsbehörde (Junta de Sanidad) wahr. Er richtete mit seinem Regiment einen Cordon sanitaire um die Stadt ein, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, organisierte den Quellwassertransport vom nahen Gebirge und die Lebensmittelzufur in die siechende Stadt. Nach Beendigung der Seuche erreichte eine Abordnung der Stadtregierung von Málaga beim König von Spanien 1806 die Ernennung Redings zum Militär- und Zivilgouverneur der Stadt.
Unter Francisco Javier Castaños spielte er im Juli 1808 als Generalleutnant eine entscheidende Rolle in der Schlacht bei Bailén. An der Spitze der spanischen Truppen brach er den politischen Mythos der Unbesiegbarkeit der Franzosen im spanischen Unabhängigkeitskrieg.
Er wurde anschließend nach Katalonien beordert und zum Gouverneur von Tarragona und Generalkapitän von Katalonien ernannt. In verschiedenen Schlachten kämpfte er gegen den Vormarsch der Truppen des napoleonischen Generals Laurent de Gouvion Saint-Cyr an.
Unser Weg führt uns nach Andujar, wo wir in einem Park unter Bäumen stehen.